Familie international frankfurt e.V.

Familie international frankfurt e.V.

Familie international frankfurt e.V. ist eine anerkannte Auslandsvermittlungsstelle, die mit folgenden vierzehn Ländern zusammenarbeitet wie: Bosnien und Herzegowina, Indonesien, Hongkong, Kasachstan, Kroatien, Mazedonien, Philippinen, Serbien und Montenegro, Slowakei, Slowenien, Südafrika, Thailand, Tschechien, Türkei.

Die Organisation führt die Adoption eines fremden Kindes, die Adoption eines verwandten Kindes und die Adoption eines Stiefkindes (Kind des Ehepartners) durch.  Diese Vermittlungsstelle spezialisiert sich haupsächlich auf  die Stiefeltern- und Verwandtenadoption.                                                                                                            

  Stiefkind-/Verwandtenadoption. Bei einer Stiefkind- oder Verwandtenadoption geht es um die Aufnahme eines bekannten Kindes, welches nicht in seiner Herkunftsfamilie bleiben kann. Die aufnehmende Familie muss verstehen, dass die Adoption für das Kind trotz des familiären Bezuges eine Trennung von seinen bisherigen Lebensbezügen und auch von seiner Ursprungsfamilie darstellt.                                                           

 Fremdadoption  Die Aufnahme des Kindes durch eine ausländische Adoptivfamilie ist ein wichtiger schicksalhafter Eingriff in sein Leben.
Die internationale Adoption stellt sehr hohe Anforderungen an die Risikobereitschaft, die Erziehungsfähigkeit und die hohe Flexibilität der Adoptionsbewerber. Sie setzt eine enge Zusammenarbeit der Adoptiveltern mit der örtlich zuständigen Adoptionsvermittlungsstelle des Jugendamtes voraus. Insbesondere während der Integrationsphase des Kindes in seiner neuen Umgebung soll die Adoptivfamilie fachliche Begleitung annehmen.

Die Organisation  veranstaltet auch regelmäßig Seminare zur Thematik Auslandsadoption.  

Viele Länder haben die Voraussetzungen einer Auslandsadoption in den letzten Jahren gesetzlich neu geregelt und sich der Einhaltung der Grundprinzipien und Verfahrensstandards des Haager Übereinkommens vom 29. Mai 1993 über den Schutz von Kindern und die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der internationalen Adoption verpflichtet.

Die Ziele des Haager Adoptionsübereinkommens stimmen mit denen der Kinderrechtekonvention der Vereinten Nationen von 1989 überein. Danach muss bei jeder Adoption das Wohl des Kindes im Vordergrund stehen. Dies bedeutet, dass eine Auslandsadoption nur dann in Betracht kommen darf, wenn  das Kind nicht in seiner Urspungsfamilie bleiben kann und sich im Heimatstaat des Kindes keine geeigneten Bewerber finden.

Gesunde Säuglinge und Kleinkinder finden neue Familien meistens in dem Land, in dem sie geboren wurden. Dagegen bedürfen ältere Kinder und Kinder, die z.B. wegen einer dunklen Hautfarbe oder wegen einer gesundheitlichen Beeinträchtigung benachteiligt sind, der Vermittlung ins Ausland.

Dies sind sowohl Staaten, welche das "Haager Übereinkommen über den Schutz von Kindern und die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der internationalen Adoption" ratifiziert haben, als auch solche, die diesem Übereinkommen (noch) nicht angehören.